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Hautkrebsvorsorge

Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten weltweit, aber mit rechtzeitiger Vorsorge und Aufmerksamkeit kann er oft verhindert oder frühzeitig erkannt und behandelt werden. Die Hautkrebsvorsorge ist daher von entscheidender Bedeutung, um Ihre Gesundheit zu schützen.

Was ist Hautkrebsvorsorge?

Hautkrebsvorsorge ist der Prozess der regelmäßigen Untersuchung Ihrer Haut, um verdächtige Veränderungen oder Anzeichen von Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Gerne können wir diese Untersuchung bei Ihnen durchführen.

Sinn und Zweck der Hautkrebsvorsorge

1. Früherkennung von Hautkrebs

Der wichtigste Zweck der Hautkrebsvorsorge besteht darin, Hautkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen. Je früher Hautkrebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen. Verdächtige Hautveränderungen, wie unregelmäßige Muttermale oder Hautläsionen, können auf Hautkrebs hinweisen. Durch regelmäßige Untersuchungen können diese Veränderungen identifiziert und bei Bedarf weiter untersucht werden.

2. Verhinderung von Fortschreiten

Wenn Hautkrebs frühzeitig erkannt wird, kann die Behandlung oft minimalinvasiv sein. Dies minimiert das Risiko von Komplikationen und verhindert, dass sich der Krebs auf andere Organe ausbreitet.

3. Schutz vor schweren Folgen

Hautkrebs, wenn er unbehandelt bleibt, kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen, einschließlich Metastasierung und lebensbedrohlichen Komplikationen. Die Hautkrebsvorsorge hilft dabei, diese schweren Folgen zu verhindern.

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Hormonbestimmung

Hormone sind chemische Botenstoffe, die eine entscheidende Rolle in verschiedenen Funktionen unseres Körpers spielen. Sie beeinflussen Stoffwechsel, Wachstum, Stimmung, Fortpflanzung und vieles mehr. Die Bestimmung Ihrer Hormonwerte kann wichtige Einblicke in Ihre Gesundheit bieten. Hier sind einige der häufigsten Hormone, auf die getestet werden kann:

1. Schilddrüsenhormone (T3, T4 und TSH):

  • Diese Hormone sind wichtig für den Energiestoffwechsel, das Wachstum und die Regulation des Körpergewichts. Ein Ungleichgewicht kann zu Schilddrüsenerkrankungen führen, wie z.B. Hypothyreose oder Hyperthyreose.

2. Östrogen und Progesteron:

  • Diese Hormone spielen eine Schlüsselrolle im weiblichen Fortpflanzungssystem und beeinflussen den Menstruationszyklus, die Schwangerschaft und die allgemeine Gesundheit.

3. Testosteron:

  • Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon, beeinflusst jedoch auch die Gesundheit von Frauen. Ein Ungleichgewicht kann zu Problemen wie erektiler Dysfunktion oder Unfruchtbarkeit führen.

4. Insulin:

  • Insulin reguliert den Blutzuckerspiegel und ist entscheidend für die Kontrolle von Diabetes. Ein Test kann auf Insulinresistenz oder Diabetes hinweisen.

5. Cortisol:

  • Cortisol ist das „Stresshormon“ und spielt eine Rolle in der Reaktion des Körpers auf Stress und Entzündungen. Ein übermäßiger Anstieg kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

6. Prolaktin:

  • Dieses Hormon ist für die Milchproduktion bei Frauen verantwortlich. Abnormale Prolaktinwerte können auf Erkrankungen der Hypophyse hinweisen.

7. Vitamin D:

  • Vitamin D ist wichtig für die Knochengesundheit und das Immunsystem. Es wird in der Haut durch Sonnenlicht produziert und kann auch im Blut gemessen werden.

Die Bestimmung dieser Hormonwerte erfolgt in der Regel durch Blutproben, Urinproben oder Speicheltests.

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Leber- und Nierenwerte

Die Labordiagnostik von Leber- und Nierenwerten ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Untersuchungen, um die Gesundheit dieser lebenswichtigen Organe zu überwachen und mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Leberwerte

Die Leber ist ein vielseitiges Organ, das eine Reihe lebenswichtiger Funktionen im Körper erfüllt, darunter die Produktion von Proteinen, die Entgiftung von schädlichen Substanzen und die Speicherung von Energie. Um die Funktion der Leber zu überwachen, werden verschiedene Blutwerte gemessen:

  1. Alanin-Aminotransferase (ALT): ALT ist ein Enzym, das in der Leber vorkommt. Erhöhte ALT-Werte können auf Leberschäden hinweisen, die durch Alkoholmissbrauch, Hepatitis oder andere Erkrankungen verursacht werden können.
  2. Aspartat-Aminotransferase (AST): Ähnlich wie ALT ist AST ein Enzym, das in der Leber vorhanden ist. Erhöhte AST-Werte können auf Leberschäden hinweisen, sind jedoch weniger spezifisch als ALT.
  3. Alkalische Phosphatase (ALP): Dieses Enzym wird nicht nur in der Leber, sondern auch in Knochen und Gallengängen produziert. Erhöhte ALP-Werte können auf Lebererkrankungen oder Gallenwegsprobleme hinweisen.
  4. Bilirubin: Bilirubin ist ein Abbauprodukt des Hämoglobins und wird von der Leber aus dem Blut entfernt. Erhöhte Bilirubinwerte können auf Lebererkrankungen oder Probleme mit der Gallenblase hinweisen.

Nierenwerte

Die Nieren sind für die Filterung des Blutes und die Entfernung von Abfallstoffen aus dem Körper verantwortlich. Zur Beurteilung der Nierenfunktion werden folgende Blutwerte gemessen:

  1. Kreatinin: Kreatinin ist ein Abbauprodukt des Muskelstoffwechsels und wird über die Nieren ausgeschieden. Erhöhte Kreatininwerte können auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hinweisen.
  2. Harnstoff: Harnstoff ist ein Abbauprodukt des Eiweißstoffwechsels und wird ebenfalls über die Nieren ausgeschieden. Erhöhte Harnstoffwerte können auf Nierenprobleme hinweisen.
  3. Glomeruläre Filtrationsrate (GFR): Die GFR ist eine Berechnung, die auf Kreatininwerten basiert und die Filterfunktion der Nieren bewertet. Eine niedrige GFR kann auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hindeuten.

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Vitamine und Mineralstoffe

Die Labordiagnostik von Vitaminen und Mineralstoffen ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheitsüberwachung und kann dazu beitragen, Mangelzustände oder Überschüsse zu identifizieren, die Auswirkungen auf die Gesundheit haben können.

Warum ist die Labordiagnostik wichtig?

Vitamine und Mineralstoffe sind essentiell für die Gesundheit. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei zahlreichen Körperfunktionen, einschließlich des Immunsystems, des Energiestoffwechsels, der Knochengesundheit und der Zellfunktion. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, während ein Überschuss ebenfalls schädlich sein kann.

Häufig getestete Vitamine und Mineralstoffe:

  1. Vitamin D: Ein Mangel an Vitamin D kann zu Problemen wie Osteoporose und Muskelschwäche führen. Der Test auf den Vitamin-D-Spiegel im Blut ist häufig.
  2. Vitamin B12: Ein B12-Mangel kann Anämie, Müdigkeit und neurologische Probleme verursachen. Der Test auf den Vitamin-B12-Spiegel kann Mangelzustände aufdecken.
  3. Eisen: Eisenmangelanämie ist häufig und kann zu Müdigkeit, Blässe und Schwäche führen. Ein Bluttest misst den Eisen- und Ferritinspiegel.
  4. Calcium: Ein zu hoher Calciumspiegel kann Nierensteine verursachen, während ein zu niedriger Spiegel auf Osteoporose hinweisen kann. Ein Bluttest kann den Calciumspiegel messen.
  5. Magnesium: Ein Magnesiummangel kann Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen und andere Probleme verursachen. Ein Bluttest kann den Magnesiumspiegel überprüfen.

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Großes und Kleines Blutbild

Das große und kleine Blutbild sind zwei wichtige diagnostische Tests, die verwendet werden, um die Gesundheit und den Zustand eines Patienten zu beurteilen. Diese Blutuntersuchungen liefern wertvolle Informationen über die verschiedenen Bestandteile des Blutes und können helfen, eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen zu identifizieren und zu überwachen.

Das große Blutbild

Das große Blutbild, untersucht die verschiedenen Arten von Blutzellen im Körper, darunter:

  1. Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Diese Zellen transportieren Sauerstoff im Körper und tragen zur Feststellung von Anämie (Blutarmut) oder anderen Blutkrankheiten bei.
  2. Weiße Blutkörperchen (Leukozyten): Weiße Blutkörperchen sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems und helfen, Infektionen und Entzündungen zu bekämpfen. Abweichungen in der Anzahl oder Art der Leukozyten können auf Infektionen oder Immunerkrankungen hinweisen.
  3. Blutplättchen (Thrombozyten): Diese Zellen sind für die Blutgerinnung verantwortlich. Ein Mangel an Blutplättchen kann zu Blutungsproblemen führen, während ein Überschuss zu Thrombosen neigen kann.
  4. Hämoglobin: Hämoglobin ist ein Protein in den roten Blutkörperchen, das Sauerstoff bindet. Der Hämoglobinspiegel kann bei Anämie und anderen hämatologischen Erkrankungen hilfreich sein.

Das kleine Blutbild

Das kleine Blutbild, auch als Differentialblutbild bekannt, konzentriert sich auf die verschiedenen Arten von weißen Blutkörperchen und ihre prozentuale Verteilung im Blut. Dieser Test kann spezifische Informationen über das Immunsystem liefern, darunter:

  1. Neutrophile: Diese Zellen sind an der Abwehr von bakteriellen Infektionen beteiligt.
  2. Lymphozyten: Lymphozyten spielen eine Schlüsselrolle bei der Abwehr von Viren und anderen Krankheitserregern.
  3. Monozyten: Monozyten sind Makrophagen, die Fremdkörper phagozytieren und Entzündungen kontrollieren.
  4. Eosinophile und Basophile: Diese Zellen sind an allergischen Reaktionen und Entzündungen beteiligt.

Sinn und Zweck

Die großen und kleinen Blutbilder sind entscheidend für die Diagnose und Überwachung von Erkrankungen wie Anämie, Infektionen, Entzündungen, Blutkrankheiten, Immunerkrankungen und mehr. Sie ermöglichen es, frühzeitig auf Gesundheitsprobleme zu reagieren und geeignete Behandlungspläne zu entwickeln.

Diese Blutuntersuchungen werden oft routinemäßig durchgeführt, um die allgemeine Gesundheit eines Patienten zu überprüfen. Sie sind auch bei der Beurteilung der Wirksamkeit von Behandlungen und der Verlaufskontrolle von Krankheiten unverzichtbar.

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Lungenfunktionstest

Lungenfunktionstests sind medizinische Untersuchungen, die dazu dienen, die Funktionsfähigkeit der Lunge zu überprüfen. Sie sind ein wichtiges diagnostisches Werkzeug, um verschiedene Lungenerkrankungen zu erkennen, ihren Schweregrad zu bestimmen und die geeignete Behandlung zu planen.

Was sind Lungenfunktionstests?

Lungenfunktionstests, auch als Spirometrie oder PFT (Pulmonary Function Tests) bezeichnet, sind nicht-invasive Verfahren, bei denen die Atmung eines Patienten gemessen und analysiert wird. Die Tests erfassen verschiedene Parameter, darunter:

  1. Vitalkapazität (VC): Dies ist das maximale Luftvolumen, das nach einer tiefen Einatmung mit maximaler Kraft ausgeatmet werden kann.
  2. Einsekundenkapazität (FEV1): Dies ist die Menge an Luft, die in der ersten Sekunde nach einem kräftigen Einatmen ausgeatmet werden kann.
  3. Atemstromstärke (PEF): Dies misst die maximale Geschwindigkeit, mit der Luft aus den Lungen ausgeatmet wird.
  4. FVC (Forced Vital Capacity): Dies ist die maximale Menge an Luft, die nach einer tiefen Einatmung mit maximaler Kraft ausgeatmet werden kann.
  5. FEV1/FVC-Verhältnis: Dieser Wert zeigt an, wie viel Luft in der ersten Sekunde nach einer tiefen Einatmung ausgestoßen wird, im Verhältnis zur gesamten Vitalkapazität. Es ist ein wichtiger Indikator für obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung).

Sinn und Zweck von Lungenfunktionstests

1. Diagnose von Lungenerkrankungen

Lungenfunktionstests sind entscheidend für die Diagnose von Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD, Lungenfibrose und Bronchitis. Sie helfen, den Grad der Beeinträchtigung der Lungenfunktion zu bestimmen und die richtige Behandlung zu wählen.

2. Überwachung von Lungenerkrankungen

Für Patienten mit bekannten Lungenerkrankungen sind regelmäßige Lungenfunktionstests wichtig, um den Verlauf der Krankheit zu überwachen. Veränderungen in den Testergebnissen können darauf hinweisen, ob die Erkrankung fortschreitet oder stabil bleibt.

3. Beurteilung der Behandlungseffektivität

Lungenfunktionstests helfen dabei, die Wirksamkeit von Medikamenten und anderen Therapieansätzen zu bewerten. Wenn die Tests eine Verbesserung der Lungenfunktion zeigen, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass die Behandlung erfolgreich ist.

4. Präventive Gesundheitsvorsorge

Für Raucher oder Personen, die einem erhöhten Risiko für Lungenerkrankungen ausgesetzt sind, können Lungenfunktionstests frühzeitig Hinweise auf potenzielle Probleme liefern. Dies ermöglicht eine frühzeitige Intervention und Prävention.

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Blutdruckmessung

Die Blutdruckmessung ist ein häufig durchgeführtes medizinisches Verfahren, das dazu dient, den Druck des Blutes in den Arterien des Körpers zu ermitteln. Dieser einfache, aber wichtige Test bietet wertvolle Informationen über die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und kann dazu beitragen, schwerwiegende Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen.

Was ist Blutdruck?

Der Blutdruck ist der Druck, den das zirkulierende Blut auf die Wände der Arterien ausübt. Er wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen und besteht aus zwei Hauptwerten:

  1. Systolischer Blutdruck: Dies ist der höhere Wert und stellt den Druck dar, der in den Arterien während der Kontraktion des Herzmuskels (der sogenannten Systole) entsteht. Dieser Wert zeigt an, wie viel Druck das Blut auf die Arterienwände ausübt, wenn das Herz Blut in den Körper pumpt.
  2. Diastolischer Blutdruck: Dies ist der niedrigere Wert und stellt den Druck dar, der in den Arterien während der Entspannungsphase des Herzens (der sogenannten Diastole) vorhanden ist. Er zeigt an, wie viel Druck in den Arterien vorhanden ist, wenn das Herz sich zwischen den Herzschlägen ausruht.

Warum ist die Blutdruckmessung wichtig?

Die Blutdruckmessung ist aus verschiedenen Gründen von großer Bedeutung:

1. Früherkennung von Gesundheitsproblemen:

Ein erhöhter Blutdruck, auch bekannt als Hypertonie, ist ein wichtiger Risikofaktor für Herzkrankheiten, Schlaganfälle und andere ernsthafte Gesundheitsprobleme. Die regelmäßige Überwachung des Blutdrucks ermöglicht es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko von Komplikationen zu reduzieren.

2. Überwachung von Gesundheitszuständen:

Menschen mit bestimmten Gesundheitszuständen wie Diabetes oder Nierenerkrankungen müssen ihren Blutdruck regelmäßig überwachen, da hoher Blutdruck diese Erkrankungen verschlimmern kann.

3. Anpassung der Behandlung:

Für Menschen, die bereits Medikamente zur Blutdruckkontrolle einnehmen, ist die regelmäßige Blutdruckmessung entscheidend, um sicherzustellen, dass die Behandlung wirksam ist. Bei Bedarf können Anpassungen an der Medikation vorgenommen werden.

4. Gesundheitsvorsorge:

Die Blutdruckmessung ist eine wichtige Komponente der Gesundheitsvorsorge. Menschen können durch eine gesunde Lebensweise und regelmäßige Untersuchungen dazu beitragen, ihren Blutdruck im normalen Bereich zu halten und Gesundheitsprobleme vorzubeugen.

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Sonographie / Ultraschall

Die Sonographie, auch bekannt als Ultraschalluntersuchung oder einfach Ultraschall, ist ein wichtiger medizinischer Bildgebungstechnik, die in verschiedenen Bereichen der Medizin eingesetzt wird.

Was ist Sonographie/Ultraschall?

Die Sonographie ist ein nicht-invasives Bildgebungsverfahren, bei dem hochfrequente Schallwellen durch den Körper eines Patienten gesendet werden. Diese Schallwellen werden von Gewebe und Organen im Körper reflektiert, und die zurückkehrenden Schallwellen werden von einem Ultraschallgerät aufgezeichnet. Die Daten werden dann in Echtzeit auf einem Monitor als Bilder dargestellt.

Sinn und Zweck der Sonographie/Ultraschall:

  1. Diagnosestellung: Die Sonographie wird häufig zur Diagnose verschiedener Erkrankungen und Zustände eingesetzt. Sie ermöglicht es, Organe und Gewebe in Echtzeit zu betrachten, um Anomalien, Tumore, Entzündungen, Flüssigkeitsansammlungen und andere pathologische Veränderungen zu erkennen.
  2. Schwangerschaftsüberwachung: Die Sonographie ist ein wesentlicher Bestandteil der pränatalen Versorgung. Sie ermöglicht es, die Entwicklung des Fötus im Mutterleib zu beobachten, das Geschlecht festzustellen, mögliche Anomalien zu erkennen und den Fortschritt der Schwangerschaft zu überwachen.
  3. Gefäßuntersuchungen: Die Sonographie wird auch zur Beurteilung des Blutflusses in den Gefäßen eingesetzt. Dies ist wichtig, um Durchblutungsstörungen, Thrombosen und Verengungen der Blutgefäße zu identifizieren.
  4. Führung bei minimal-invasiven Verfahren: Bei vielen minimal-invasiven chirurgischen Eingriffen wird die Sonographie verwendet, um den Arzt bei der Platzierung von Instrumenten oder Kathetern zu unterstützen. Dies minimiert das Risiko von Komplikationen und erhöht die Präzision.
  5. Kontrolle von Therapieverläufen: Nach der Diagnose kann die Sonographie dazu verwendet werden, den Fortschritt einer Therapie oder eines chirurgischen Eingriffs zu überwachen und sicherzustellen, dass die Behandlung erfolgreich ist.

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Langzeit EKG

Das Langzeit-Elektrokardiogramm, auch bekannt als Langzeit-EKG oder Holter-Monitoring, ist ein diagnostisches Verfahren, das dazu dient, den Herzrhythmus eines Patienten über einen längeren Zeitraum hinweg zu überwachen. Dieser Artikel wird Ihnen eine umfassende Erklärung darüber geben, was ein Langzeit-EKG ist, warum es notwendig sein kann und wie es funktioniert.

Was ist ein Langzeit-EKG?

Ein Langzeit-EKG ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Elektroden an der Brust des Patienten angebracht werden, um die elektrische Aktivität des Herzens aufzuzeichnen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen EKG, das nur für kurze Zeit (ein paar Minuten) durchgeführt wird, zeichnet ein Langzeit-EKG die Herzaktivität über einen Zeitraum von 24 Stunden oder länger auf. Diese kontinuierliche Überwachung ermöglicht es den Ärzten, Herzrhythmusstörungen und andere Herzprobleme zu identifizieren, die möglicherweise nicht während eines kurzen EKGs erkannt werden können.

Sinn und Zweck des Langzeit-EKGs:

  1. Diagnose von Herzrhythmusstörungen: Der Hauptzweck eines Langzeit-EKGs besteht darin, Herzrhythmusstörungen zu diagnostizieren. Dazu gehören unregelmäßige Herzschläge, schnelle oder langsame Herzfrequenzen und Vorhofflimmern. Diese Störungen können schwerwiegend sein und zu Herzerkrankungen oder Schlaganfällen führen.
  2. Beurteilung von Symptomen: Ein Langzeit-EKG wird oft durchgeführt, wenn ein Patient über Symptome wie Herzrasen, Schwindel, Ohnmacht oder Brustschmerzen berichtet. Das kontinuierliche Monitoring hilft dabei, die genaue Ursache dieser Symptome zu identifizieren.
  3. Überwachung von Medikamenten oder Behandlungen: In einigen Fällen wird ein Langzeit-EKG verwendet, um die Wirksamkeit von Medikamenten oder Behandlungen zur Kontrolle von Herzrhythmusstörungen zu überwachen. Dies ermöglicht es den Ärzten, die Behandlung anzupassen, wenn dies erforderlich ist.
  4. Bewertung der Herzgesundheit im Alltag: Langzeit-EKGs erfassen die Herzaktivität während alltäglicher Aktivitäten, einschließlich Schlaf, körperlicher Anstrengung und Stress. Dadurch erhalten Ärzte ein umfassenderes Bild von der Herzgesundheit des Patienten.

Wie funktioniert ein Langzeit-EKG?

Während des Langzeit-EKGs werden Elektroden auf ihre Haut geklebt. Diese Elektroden sind mit einem tragbaren EKG-Gerät verbunden, welches Sie über den Aufzeichnungszeitraum bei sich tragen. Das Gerät zeichnet kontinuierlich die elektrische Aktivität des Herzens auf und speichert die Daten für die spätere Auswertung durch uns.

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Ruhe- und Belastungs-EKG

Das Ruhe- und Belastungs-EKG (Elektrokardiogramm) ist ein wichtiger diagnostischer Test in der Kardiologie. Es dient dazu, die elektrische Aktivität des Herzens in verschiedenen Zuständen zu messen und zu analysieren.

Was ist ein Ruhe- und Belastungs-EKG?

Das Ruhe- und Belastungs-EKG, auch bekannt als „Ergometrie“ oder „Belastungs-Elektrokardiogramm“, ist eine nicht-invasive Methode zur Beurteilung der Herzfunktion. Es besteht aus zwei Teilen:

1. Ruhe-EKG:

  • Beim Ruhe-EKG wird die elektrische Aktivität des Herzens in Ruhe gemessen. Der Patient liegt oder sitzt entspannt auf einer Liege oder einem Stuhl.
  • Elektroden werden auf der Haut des Brustkorbs, den Armen und Beinen angebracht, um die Herzaktivität aufzuzeichnen.
  • Dieses Ruhe-EKG zeigt die Grundaktivität des Herzens und kann Unregelmäßigkeiten, wie Arrhythmien oder bestimmte Herzkrankheiten, erkennen.

2. Belastungs-EKG:

  • Das Belastungs-EKG wird durchgeführt, während der Patient körperliche Aktivität ausübt, normalerweise auf einem Laufband oder einem stationären Fahrrad.
  • Die Belastung wird schrittweise erhöht, um den Herzschlag und den Blutdruck zu steigern.
  • Während dieser Belastung werden die Elektroden weiterhin die Herzaktivität aufzeichnen, um Veränderungen zu erfassen.
  • Das Belastungs-EKG ermöglicht es den Ärzten, die Reaktion des Herzens auf körperliche Anstrengung zu beurteilen und mögliche Durchblutungsprobleme (Ischämie) oder Herzrhythmusstörungen, die nur unter Belastung auftreten, zu erkennen.

Sinn und Zweck des Ruhe- und Belastungs-EKG:

Das Ruhe- und Belastungs-EKG dient mehreren wichtigen Zwecken in der klinischen Medizin:

1. Diagnose von Herzerkrankungen:

  • Es ermöglicht die Früherkennung von Herzerkrankungen wie Koronarer Herzkrankheit (KHK), Herzklappenerkrankungen und Arrhythmien.
  • Durch das Belastungs-EKG können Ärzte feststellen, ob das Herz ausreichend Sauerstoff erhält, insbesondere unter Belastung, was auf eine KHK hinweisen kann.

2. Beurteilung der Herzleistung:

  • Das Ruhe- und Belastungs-EKG gibt Aufschluss über die Leistungsfähigkeit des Herzens und seine Reaktion auf körperliche Anstrengung.
  • Es kann dabei helfen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen abzuschätzen und die Behandlung anzupassen.

3. Überwachung von Therapien:

  • Nach einer Herzerkrankung oder Herzoperation kann das Ruhe- und Belastungs-EKG verwendet werden, um den Fortschritt der Genesung und die Wirksamkeit von Behandlungen zu überwachen.

4. Sportmedizin:

  • Im Bereich der Sportmedizin wird das Belastungs-EKG eingesetzt, um die Belastungsfähigkeit von Sportlern zu bewerten und mögliche Herzerkrankungen auszuschließen.

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Wir suchen für unsere Hausarztpraxis eine kompetente und freundliche MFA für eine Vollzeitanstellung.

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