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Langzeit EKG

Das Langzeit-Elektrokardiogramm, auch bekannt als Langzeit-EKG oder Holter-Monitoring, ist ein diagnostisches Verfahren, das dazu dient, den Herzrhythmus eines Patienten über einen längeren Zeitraum hinweg zu überwachen. Dieser Artikel wird Ihnen eine umfassende Erklärung darüber geben, was ein Langzeit-EKG ist, warum es notwendig sein kann und wie es funktioniert.

Was ist ein Langzeit-EKG?

Ein Langzeit-EKG ist ein medizinisches Verfahren, bei dem Elektroden an der Brust des Patienten angebracht werden, um die elektrische Aktivität des Herzens aufzuzeichnen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen EKG, das nur für kurze Zeit (ein paar Minuten) durchgeführt wird, zeichnet ein Langzeit-EKG die Herzaktivität über einen Zeitraum von 24 Stunden oder länger auf. Diese kontinuierliche Überwachung ermöglicht es den Ärzten, Herzrhythmusstörungen und andere Herzprobleme zu identifizieren, die möglicherweise nicht während eines kurzen EKGs erkannt werden können.

Sinn und Zweck des Langzeit-EKGs:

  1. Diagnose von Herzrhythmusstörungen: Der Hauptzweck eines Langzeit-EKGs besteht darin, Herzrhythmusstörungen zu diagnostizieren. Dazu gehören unregelmäßige Herzschläge, schnelle oder langsame Herzfrequenzen und Vorhofflimmern. Diese Störungen können schwerwiegend sein und zu Herzerkrankungen oder Schlaganfällen führen.
  2. Beurteilung von Symptomen: Ein Langzeit-EKG wird oft durchgeführt, wenn ein Patient über Symptome wie Herzrasen, Schwindel, Ohnmacht oder Brustschmerzen berichtet. Das kontinuierliche Monitoring hilft dabei, die genaue Ursache dieser Symptome zu identifizieren.
  3. Überwachung von Medikamenten oder Behandlungen: In einigen Fällen wird ein Langzeit-EKG verwendet, um die Wirksamkeit von Medikamenten oder Behandlungen zur Kontrolle von Herzrhythmusstörungen zu überwachen. Dies ermöglicht es den Ärzten, die Behandlung anzupassen, wenn dies erforderlich ist.
  4. Bewertung der Herzgesundheit im Alltag: Langzeit-EKGs erfassen die Herzaktivität während alltäglicher Aktivitäten, einschließlich Schlaf, körperlicher Anstrengung und Stress. Dadurch erhalten Ärzte ein umfassenderes Bild von der Herzgesundheit des Patienten.

Wie funktioniert ein Langzeit-EKG?

Während des Langzeit-EKGs werden Elektroden auf ihre Haut geklebt. Diese Elektroden sind mit einem tragbaren EKG-Gerät verbunden, welches Sie über den Aufzeichnungszeitraum bei sich tragen. Das Gerät zeichnet kontinuierlich die elektrische Aktivität des Herzens auf und speichert die Daten für die spätere Auswertung durch uns.

Fragen?

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